Atemschutz- und Sanitätsabschnittsübung am 24. April 2026

Am 24. April 2026 fand in Schildbach eine umfangreiche Atemschutzabschnittsübung statt, bei der der Ernstfall unter realitätsnahen Bedingungen geprobt wurde. Als Übungsobjekt diente ein leerstehendes, altes Bauernhaus, das ideale Voraussetzungen für eine anspruchsvolle Einsatzsimulation bot.

Insgesamt nahmen sechs Feuerwehren mit 49 Einsatzkräften an der Übung teil. Unterstützt wurden sie von fünf Statisten, die als vermisste beziehungsweise verletzte Personen in das Szenario eingebunden waren.

Der Schwerpunkt der Übung lag auf der Suche und Rettung von vermissten Personen in stark verrauchten Räumen. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die richtige Vorgehensweise unter Atemschutz, die Orientierung in unübersichtlichen Gebäudestrukturen sowie die effiziente Zusammenarbeit der eingesetzten Trupps gelegt.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Übung war ein inszeniertes Szenario mit einer Feier, bei der mehrere alkoholisierte Personen anwesend waren. Diese erschwerten durch unkoordiniertes Verhalten die Rettungsmaßnahmen und stellten die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen. Ziel war es, den Umgang mit solchen Situationen zu trainieren und die Entscheidungsfähigkeit unter erschwerten Bedingungen zu stärken.

Die Übung verlief erfolgreich und zeigte einmal mehr die Bedeutung regelmäßiger Schulungen und praxisnaher Trainings. Durch das Zusammenspiel aller beteiligten Feuerwehren konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen und die Einsatzbereitschaft weiter verbessert werden.

Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Feuerwehren sowie den Statisten, die durch ihren Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Übung beigetragen haben.